Uraufführung im Papageno Musiktheater

Die Kinder der toten Stadt

Ein Musikdrama gegen das Vergessen

Wegen des großen Interesses zeigen wir weitere Vorstellungen am 13., 25., 26. und 28. Juni 2019

Dauer ca. 90 Minuten ohne Pause

Uraufführung: 5. April 2019 - 19:30 Uhr

Weitere Vorstellungen: 6., 12. und 19. April sowie 3. Mai 2019 (AUSVERKAUFT)

Zusatzvorstellungen: 13., 25., 26. und 28. Juni 2019

Tickets

Im Sommer 2018 wurde Theaterleiter Hans-Dieter Maienschein ein spannendes und überaus wichtiges Projekt angeboten: Die Uraufführung des Musiktheaterstücks "Die Kinder der toten Stadt", das sich mit dem Schicksal der Kinder im Konzentrationslager Theresienstadt befasst.

Schirmherrin des Projekts ist die bekannte Schauspielerin Iris Berben.

"Theaterdirektor Hans-Dieter Maienschein gebührt der große Respekt, ein derart anspruchsvolles und aufwändiges Projekt an seinem Haus zu stemmen." (Iris Berben)

Das gesamte Grußwort unserer Schirmherrin Iris Berben finden Sie unter diesem Link.

Des Weiteren hat Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann mit großer Freude seine Schirmherrschaft für dieses Projekt zugesagt.

"Ich habe mich über die Antragung der Schirmherrschaft für das Sonderprojekt "Die Kinder der toten Stadt" sehr gefreut und bin beeindruckt von der Idee, das Thema Holocaust den Kindern und Jugendlichen durch das Theater näherzubringen. Daher bin ich selbstverständlich gerne bereit, dieses Ehrenamt anzunehmen." (Peter Feldmann) 

Das gesamte Grußwort unseres Schirmherren Oberbürgermeister Peter Feldmann finden Sie unter diesem Link. 

Auch unsere Botschafterin Anna Maria Kaufmann freut sich sehr, das Projekt als prominenter Gesangscoach zu begleiten. 

"Jede Form von Respektlosigkeit oder Missbrauch ist inakzeptabel, besonders wenn Kinder beteiligt sind. Es gibt keine Worte, um zu beschreiben, zu erklären oder zu entschuldigen, was während des Holocaust passiert ist. Leider sind viele Leute heutzutage unwissend und wollen nicht glauben, dass so etwas möglich war. Besuchen Sie dieses Musikdrama, damit Sie helfen, dass so etwas nie wieder vorkommt." (Anna Maria Kaufmann)

Über dieses Stück:

Dem Musikdrama "Die Kinder der toten Stadt" liegen historische Ereignisse zu Grunde, die sich ereigneten, als eine Delegation des internationalen Roten Kreuzes im Juni 1944 das Ghetto besuchte, um sich davon zu überzeugen, "dass es den Bewohnern gut gehe". Die SS inszenierte in monatelanger Vorbereitung ein perfektes Trugbild.

Neben dem Bau von Kaffeehäusern mit reich gedeckten Tischen, der Errichtung eines Musikpavillons und vielen anderen Inszenierungen wurden die Kinder gezwungen, die Oper "Brundibár" aufzuführen. Kurz danach wurden fast alle Häftlinge, die an der Aufführung teilhatten, sowie das Filmteam, das sie für einen Propagandafilm aufzeichnete, in Auschwitz ermordet.

Das Projekt verfolgt in erster Linie den pädagogischen Ansatz, älteren Kindern und Jugendlichen einen intensiveren Zugang zum Thema Holocaust zu ermöglichen.

Durch das Medium Theater und dem Spiel der Darsteller werden damalige Geschehnisse lebendig und erhalten dadurch für Menschen aller Altersgruppen eine unfassbare, bedrückende und grausame Realität.

Eingebettet werden "Die Kinder der toten Stadt" in eine eigens für das Stück komponierte Musik. Eine Höhrspielfassung des Werks ist im Sommer 2018 bereits veröffentlicht worden. Das Werk wird somit - so auch die Schirmherrin Iris Berben - zu einem eindringlichen und einfordernden Theaterstück, das an keiner Stelle unterhalten will sondern stets an die Grausamkeiten erinnert, die niemals vergessen werden dürfen. Es fordert aber auch unentwegt dazu auf, das Grausame aus unserer Welt zu verbannen.

Die Regisseure Hans-Dieter und Niklas Maienschein geben die Besetzung bekannt:

Carolin Kascha (Hannah)

Lino Kalich (Albert)

Filip Niewiadomski (Benjamin)

Julian Winkelmann (Michael)

Lia Winkelmann (Lisa)

Frida Killmer (Dana)

Marc Ermisch und Natalie Raggi (Komponisten-Ehepaar)

Renate Maienschein (Lehrerin)

Karina Schwarz (Chorleiterin)

Tim Grothe (Kommandant)

Kammersänger Hubert Bischof (Erzähler)

Es singt der Kinderchor bestehend aus Mitgliedern des Kinderchores der Oper Frankfurt

Leitung: Karina Schwarz

Das schreibt die Presse:

"Ist ein musicalartiges Theaterspiel die richtige Form, um sich mit den Verbrechen der Nazis auseinanderzusetzen, mag man fragen. Die Antwort lautet "ja"! Weil die von Hans-Dieter und Niklas Maienschein inszenierte Geschichte, in der die Hauptrollen von Kindern und Jugendlichen besetzt sind, keine Distanz zulässt: Das Grauen ergreift Besitz vom Zuschauer. Damit gelingt, was Iris Berben vor Beginn der Aufführung eindringlich gefordert hatte. [...] Dass diese 90 Minuten an Intensität kaum zu überbieten sind, ist auch der Verdienst eines starken Kinderchors und der sechs brilianten Hauptdarsteller." (Offenbach Post)

"Ein sonorer Erzähler (KS Hubert Bischof), ein Grüppchen Erwachsene, aber vor allem ein musikalisch topfitter, ausgezeichnet vorbereiteter, vor Konzentration strahlender Kinderchor (Leitung: Karina Schwarz) ermöglichen die Inszenierung von Hans-Dieter und Niklas Maienschein. Von der Seite spielt eine Combo unter der Leitung von Seung-Jo Cha die sehr eingängige Musik ein. [...] Gerade, dass die Inszenierung das Artifizielle einer Kinderaufführung nicht scheut, macht deutlich: Die erschütterndste Verbindung ist die Mühe, die sich Kinder geben, alles richtig zu machen – auf der kleinen Bretterbühne in Theresienstadt, im Papageno Theater. Insofern ein Abend für Erwachsene, ein Appell, nein, eine schreiende Aufforderung, Kinder zu schützen." (Frankfurter Rundschau)

"Das ist ein ernstes, schweres Thema, und tatsächlich möchte Intendant Hans-Dieter Maienschein sein Publikum mit diesem Stück nicht unterhalten, an dessen Uraufführung er sich als Regisseur – erstmals gemeinsam mit seinem Sohn Niklas – zum Glück und zu Recht gewagt hat. [...] Filip Niewiadomski als Benjamin, Julian Winkelmann als Michael, Lia Winkelmann als Lisa und Frida Killmer in der Rolle der Dana verleihen den von ihnen dargestellten Kindern und Jugendlichen wunderbar und mitreißend Freude, Sehnsucht und Hoffnung." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Eine Viertelstunde lang spendete das Publikum stehend begeisterten Schlussapplaus, nachdem der Vorhang gefallen war. Begonnen hatte der ergreifende Theaterabend mit einer Laudatio der Schirmherrin Iris Berben. Ein reduziertes, Beklemmungen erzeugendes Bühnenbild, 25 zumeist junge Akteure und ein perfek eingespieltes, intensiv musizierendes fünfköpfiges Kammermusikensemble: Es ist Hans-Dieter und Niklas Maienschein als Regie-Team gelungen, die Uraufführung des Stücks in ihrer Dramatik, ihrer musikalischen Brillanz und ihrer erzählerischen Klarheit zu einem hoch emotionalen Theaterereignis zu machen. (Westfalen-Blatt)

"Obwohl oder gerade weil es ein trauriges und berührendes Sujet ist, das "Die Kinder der toten Stadt" behandelt, steht Iris Berben voll und ganz zu dem Projekt: "Aus tiefster Überzeugung", wie sie nicht müde wird zu betonen. Es geht darum, auf Kinder "auf deren Ebene zuzugehen und ihnen Themen näher zu bringen" [...] Ihre Auseinandersetzung mit Themen wir Rassismus, Ausgrenzung und Judenfeindlichkeit nehme kein Ende. [...] Der Versuchm mit Oper und Theater einen Weg zu zeigen, um einen Zugang zur Musik zu bekommen - "und zwar über Inhalte" -, das imponiere ihr. [...] Berben war sofort überzeugt. Ebenfalls begeistert von dem Stück ist [...] Anna Maria Kaufmann, die acht Tage lang mit den Mädchen und Jungen als Gesangscoach arbeitete. "Es war einfach großartig." [...] "Ich konnte meine Ideen weitergeben und die Kinder waren sehr hungrig und ehrgeizig und wissbegierig." (Frankfurter Neue Presse)

"„Die Kinder der toten Stadt“ ist eine unvergleichliche Musiktheater-Aufführung [...] Den Regisseuren Hans-Dieter Maienschein und Niklas Maienschein gelingt eine sensible und gleichzeitig erschütternde Inszenierung. Die erwachsenen Darsteller spielen feinsinnig mit den starken Kindersolisten und dem hochtalentierten und mehrstimmig singenden 15-köpfigen Kinderchor. Die fünf Musiker – Pianistin, Schlagzeuger, Geiger, Gitarrist und Kontrabassist – zaubern einen Klang aus Klassik, Pop, Rock und Klezmer. Die Kinder (Chor und Soli) singen dazu die eingängigen und wunderschönen Kompositionen (von Lars Hesse mit den hervorragenden Texten von Thomas Auerswald) zum Niederknien schön. Der ausdrucksstarke Erzähler, der das Bühnen-Geschehen einbettet, ist Kammersänger Hubert Bischof, der am Bühnenrand platziert alle Geschehnisse in Gedanken mitfühlt und miterlebt. [...] Das Publikum zeigt seine Zustimmung und Ergriffenheit mit 15 Minuten stehenden Ovationen am Premierenabend genauso wie in der Vorstellung am folgenden Abend." (redcarpetreport.de) Den ganzen Artikel finden Sie HIER

Zur Umsetzung dieses Projekts sind wir auf die Unterstützung durch Sponsoren und Förderer angewiesen. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten wenden Sie sich gerne an Herrn Lars Bürger buerger@papageno-theater.de 

Wir danken der NaSpa-Stiftung für die freundliche Unterstützung. 

Wir danken dem Fritz-Bauer-Institut für die freundliche Unterstützung.

Wir danken der FAZIT-Stiftung für die freundliche Unterstützung.

Wir danken der Paula Müller Kinderhilfe Stiftung für die freundliche Unterstützung.

Wir danken dem Grandhotel Hessischer Hof für die freundliche Unterstützung.