Uraufführung im Papageno Musiktheater

Die Kinder der toten Stadt

Uraufführung: 5. April 2019 - 19:30 Uhr

Weitere Vorstellungen: 6., 12. und 19. April sowie 3. Mai 2019

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Über dieses Stück

Im Sommer 2018 wurde Theaterleiter Hans-Dieter Maienschein ein spannendes und überaus wichtiges Projekt angeboten: Die Uraufführung des Musiktheaterstücks "Die Kinder der toten Stadt", das sich mit dem Schicksal der Kinder im Konzentrationslager Theresienstadt befasst.

Schirmherrin des Projekts ist die bekannte Schauspielerin Iris Berben.

"Theaterdirektor Hans-Dieter Maienschein gebührt der große Respekt, ein derart anspruchsvolles und aufwändiges Projekt an seinem Haus zu stemmen." (Iris Berben)

Das gesamte Grußwort unserer Schirmherrin Iris Berben finden Sie unter diesem Link.

Des Weiteren hat Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann mit großer Freude seine Schirmherrschaft für dieses Projekt zugesagt.

Dem Musikdrama „DIE KINDER DER TOTEN STADT“ liegen historische Ereignisse zu Grunde, die sich ereigneten, als eine Delegation des internationalen Roten Kreuzes im Juni 1944 das Ghetto besuchte, um sich davon zu überzeugen, „dass es den Bewohnern gut gehe“. Die SS inszenierte in monatelanger Vorbereitung ein perfektes Trugbild.

Neben dem Bau von Kaffeehäusern mit reich gedeckten Tischen, der Errichtung eines Musikpavillons und vielen anderen Inszenierungen wurden die Kinder gezwungen, die Oper „Brundibár“ aufzuführen. Kurz danach wurden fast alle Häftlinge, die an der Aufführung teilhatten, sowie das Filmteam, das sie für einen Propagandafilm aufzeichnete, in Auschwitz ermordet.

Das Projekt verfolgt in erster Linie den pädagogischen Ansatz ältere Kinder und Jugendliche einen intensiveren Zugang zum Thema Holocaust zu ermöglichen.

Durch das Medium Theater und dem Spiel der Darsteller werden damalige Geschehnisse lebendig und erhalten dadurch für Menschen aller Altersgruppen eine unfassbare, bedrückende und grausame Realität.

Eingebettet werden „Die Kinder der toten Stadt“ mit einer eigens für das kürzlich erschienene und gleichnamige Hörspiel komponierten Musik, welches auch die Vorlage für das Theaterstück schafft.

Das daraus resultierende Musik-Drama wird somit – so auch die Schirmherrin Iris Berben – zu einem eindringlichen und einfordernden Theaterstück, das an keiner Stelle unterhalten will sondern stets an die Grausamkeiten erinnert, die niemals vergessen werden dürfen. Es fordert aber auch unentwegt dazu auf, das Grausame aus unserer Welt zu verbannen.