Es war die Lerche

Musikalische Komödie nach Ephraim Kishon mit Musik von Mozart, Puccini u.a.

Dauer ca. 100 Minuten inkl. Pause

Über dieses Stück:

Romeo und Julia haben überlebt! Das wohl bekannteste Liebespaar der Welt lebt 29 Jahre nach der bewussten Nacht in der Gruft der Capulets noch in Verona. Fraglich allerdings, ob dies wirklich ein "Happy End" ist … denn die beiden erleben im Ehealltag genau das, was allen Liebenden nach langen gemeinsamen Jahren passieren kann: Ballettlehrer Romeo Montague erglüht eher für seine Wärmflasche als für seine inzwischen 43-jährige Gattin Julia Montague-Capulet. Für Verlockungen am Wegesrand sind beide durchaus bis zu einem gewissen Grad anfällig geworden. Und zu allem Überfluss macht ihnen die pubertierende Tochter Lucretia das Leben nicht gerade leichter.

Was würde wohl Shakespeare zum veränderten Ausgang seiner Geschichte sagen? Er erscheint der Familie Montague-Capulet als Geist, um das Werk endlich in seinem Sinne zu vollenden.

"Humor und Wandlungsfähigkeit der Darsteller: Rasch schlüpft Renate Gärtner von einer Haut in die andere - gerade noch unfrohe Gattin, die Pater Lorenzo (lüstern zitternd wiederum Maienschein) ihren ehelichen Frust anvertraut, tobt sie wenige Augenblicke später als Lucretia, 14 Jahre alte Tochter Romeo und Julias, über die Bühne. Maienscheins Romeo ist mal unbeholfener Trottel, mal diabolischer Verräter. Sven Marko Schmidt gibt den Geist des englischen Schauspielers und Dichters. Im Stil Shakespeares parlierend, hebt er sich dabei sprachlich von seinen im modernen Umgangston miteinander kommunizierenden Figuren ab. Ein reizvoller Gegensatz." (FAZ-Kultur)