Die Fledermaus

Operette von Johann Strauß

Dauer ca. 160 Minuten inkl. Pause

Über diesen Abend:

Der Wiener Lebemann Gabriel von Eisenstein wird auf den Ball des Prinzen Orlofsky eingeladen. Eigentlich warten einige Tage Arrest im Gefängnis auf ihn, doch das gesellschaftliche Ereignis und die Gelegenheit zum Flirten möchte er nicht verpassen. Also beschließt er, seine Strafe erst am Morgen danach anzutreten, verabschiedet sich von seiner Frau Rosalinde und nutzt die verbleibende Gnadenfrist auf dem Ball heimlich zum Amüsement. Eisenstein wirbt dort nichtsahnend um seine eigene Gattin: Nach einem Hinweis argwöhnisch geworden, erscheint sie als ungarische Gräfin verkleidet auf dem rauschenden Fest. Ihr Verehrer Alfred ist unterdessen durch einige Verstrickungen anstelle von Eisenstein verhaftet worden. Erst am nächsten Morgen im Gefängnis klären sich die Verwechslungen auf. Dort begreift Eisenstein auch, dass er der "Rache der Fledermaus" zum Opfer fiel.

Die "Fledermaus" zählt neben dem "Zigeunerbaron" und "Eine Nacht in Venedig" zu den drei berühmtesten Strauß-Operetten. Der Grund ist vor allem die ausgesprochen feinsinnige, mitreißende und meisterhafte Komposition. Höhepunkte sind das Uhren-Duett, der Czardas, die Arie des Prinzen Orlofsky und der Chorwalzer "Brüderlein und Schwesterlein - Du und Du" im zweiten Akt.

Das schreibt die Presse:

"Auf der Bühne herrscht bis zum Schlussakkord durchgehend Bewegung, sei es im Takt des Wiener Walzers, (...) oder durch klangvolle Stimmen und amüsante Sprüche, die schauspielerisch pointiert auf den Punkt gebracht werden." (Frankfurter Rundschau)

"Das war ein echtes Jubiläumsgeschenk. Mit einer hinreißenden "Fledermaus" hat das Papageno-Musiktheater im Frankfurter Palmengarten seinen zehnten Geburtstag gefeiert. (...) Die beiden Sopranistinnen Esther Hock und Anja Stader bewiesen gleich im ersten Akt, wie sorgfältig Maienschein seine Darsteller ausgewählt hatte." (FAZ Kultur Rhein-Main)

"Rauschendes Fest bei Prinz Orlofsky - Wertung: Sehr gut" (Bild Frankfurt)