My Fair Lady

Musical von Alan Jay Lerner mit Musik von Frederick Loewe

Mit Anja Stader (Eliza Doolittle), Markus Wedde (Prof. Higgins), Sven Marko Schmidt (Pickering), Erich P. Bro-Larsen (Freddy), Fabienne Grüning (Mrs. Pears), Renate Maienschein (Mrs. Higgins) und Hans-Dieter Maienschein (Alfred P. Doolittle) sowie dem Schauspiel-Ensemble des Papageno Musiktheaters.

Dauer ca. 180 Minuten inkl. Pause

März bis Juni 2019

Über diesen Abend:

Sprachforscher Professor Higgins lebt für das Studium der Sprachen und Dialekte. Mit seinem Fachkollegen Oberst Pickering schließt er eine Wette ab: Die Blumenverkäuferin Eliza Doolittle soll binnen sechs Monaten eine Lady mit gepflegter Ausdrucks-weise werden. Erbarmungslos unterweist Higgins Eliza, bis sie endlich Sätze wie "Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen" fehlerfrei aussprechen kann. Beim Pferderennen in Ascot stellt er sie erstmals der feinen Gesellschaft vor. Eliza fällt aus der Rolle, doch der junge Freddy Eynsford-Hill ist von ihr bezaubert und verliebt sich augenblicklich in sie.

Beim Diplomatenball ist Eliza dank ihrer Schönheit und des perfekten Auftretens der umschwärmte Mittelpunkt des Abends. Higgins und Pickering feiern gemeinsam die gewonnene Wette. Als Eliza erkennt, dass sie nur das Objekt eines Experiments war, verlässt sie wutentbrannt das Haus. Higgins begibt sich auf die Suche und trifft bei seiner Mutter auf Eliza. Sie geraten augenblicklich wieder in Streit. Wieder allein zu Hause, wird Higgins bewusst, dass ihm die junge Frau mehr bedeutet als er dachte.

Das schreibt die Presse:

"Kammersängerin June Card hat das Musical [...] gemeinsam mit Prinzipal Hans-Dieter Maienschein inszeniert und dabei die soziale Perspektive vertieft: ohne den üblichen Schmus, ohne versöhnlichen Kuss [...] Später glitzern die Sterne über dem 'Kind aus dem Rinnstein', wie Higgins zu sagen pflegt: 'Es grünt so grün' aus der Gosse, dass sich das Publikum immer wieder zu Zwischenapplaus hinreißen lässt." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Umso cleverer daher, dass die Frankfurter Ausstattung der mit kleiner Kapelle inszenierten 'My Fair Lady' dem Higgins ein Sprachlabor mit Tonband und 1950er-Nierentisch gönnt. Ansonsten arbeitet sie mit historischen Kostümen, maßvoller Requisite, sparsamen Bühnenelementen. Vorhänge dienen fließenden Umbauten und Projektionen, Geräusche geben Atmosphäre." (Frankfurter Neue Presse)

"June Card und Theaterdirektor Hans-Dieter Maienschein inszenieren weitgehend am Film entlang [...] geizen aber nicht an Kostümen: Zum Pferderennen in Ascot zum Beispiel werden beachtliche Hüte aufgefahren (Ausstattung: Bärbel Jahn / Ulla Hartmann). Und in der Ballrobe Elizas hätte sich Kate Middleton verheiraten können. Die fünf Musiker [...] lassen keine bekannte Melodie vermissen und die Akteure keinen bekannten Satz." (Frankfurter Rundschau - Feuilleton)

"Das Papageno-Theater wagt sich an einen Musical-Hit - und gewinnt dabei. "My fair Lady", für ein kleines Privattheater sicherlich eine Herausforderung. Aber eine, die gemeistert wird." (Journal Frankfurt)