Herbert Hanko
Bass-Bariton

Herbert Hanko wurde in Wien (in der Nähe von Franz Schubert) geboren. Er machte in München das Abitur, studierte Schauspiel, Theaterwissenschaft und Opernregie (bei Prof. Günther Rennert) und nahm Gesangsunterricht (u.a. bei KS Lorenz Fehenberger und Kurt Moll).

Erste Gastengagements führten ihn an Privattheater und ans bayerische Staatsschauspiel. Neben der Bühnentätigkeit begann bald die am Mikrofon. Als Moderator konnte man ihn unter anderem zwei Jahrzehnte im populären sonntäglichen "Promenadenkonzert" in Bayern Klassik und 5 Jahre lang im "Klassik Wunschkonzert" hören. Hier konnte er beweisen, dass es, wie es Leonard Bernstein sagte, keinen Unterschied zwischen E- und U-Musik gibt, sondern nur zwischen guter und schlechter Musik.

Herbert Hanko möchte - wie viele andere - gegen den Trend arbeiten, dass gute Musik verdrängt wird vom "Musikbetrieb". Seine Regieleistungen werden besonders deshalb gelobt, weil auch hier die Musik die Hauptrolle in den Stücken hat. Die gute Präsentation von guter Musik ist ihm ein großes Anliegen.

So wird auch bei vielen Musik-Galas und Konzerten sein Fachwissen, das er ohne pädagogischen Zeigefinger einsetzt, und sein lockerer Moderationsstil geschätzt.

Sein Sängerrepertoire reicht vom Chanson, Operette und Musical bis zum Verdirequiem. Neben umfangreicher solistischer Tätigkeit hat er auch viele Jahre im Chor des Bayerischen Rundfunks die Möglichkeit gehabt mit großen Dirigenten zu arbeiten und bei Sternstunden wie etwa der 9ten von Beethoven zur Maueröffnung mitwirken zu dürfen.

Aktuelle Projekte

Gerade inszeniert Herbert Hanko wieder, und bei dieser Tätigkeit wird von der Kritik immer gelobt, daß er die Musik und das Stück in den Mittelpunkt stellt.

Seine Fähigkeiten gibt er inzwischen auch weiter - z.B. Studenten der Universität im szenischen Unterricht.

Im Abendprogramm:

Kaiserwalzer (2016) - Solist und Moderation