Burkhard Solle
Tenor/Geige

Burkhard Solle, aufgewachsen in Lemgo/Lippe, begann bereits in jungen Jahren Violine zu spielen. Bereits mit 16 Jahren wurde er an die Musikhochschule Detmold aufgenommen. Nach bestandener künstlerischer Reifeprüfung im Fach Violine setzte er sein Studium in Wien bei Prof. Rainer Küchl fort.

Sein beruflicher Weg führte ihn vom Philharmonischen Orchester der Stadt Lübeck, über die Württembergische Philharmonie Reutlingen zum Philharmonischen Orchester der Stadt Ulm, wo er seit 1992 Konzertmeister ist. Neben seiner Orchestertätigkeit ist Solle aber auch immer wieder in verschiedenen Solokonzerten, unter anderem mit Werken von Bruch, Bernstein, Mozart, Bach und Vivaldi zu hören.

Parallel zu seiner Karriere als Violinist begann Solle im Jahre 1993 privaten Gesangsunterricht, unter anderem bei Kammersängern des Ulmer Theaters, zu nehmen. So ist er seit seinem Gesangsdebut 2006 als Arturo in Donizettis "Lucia di Lammermoor" in regelmäßigen Abständen als Tenor auf der Opernbühne zu sehen, zuletzt in "Die Krönung der Poppea" von Claudio Monteverdi.

Doch auch die Bereiche Musical und Operette sind ihm geläufig. So wirkte er unter anderem in den Produktionen "Jesus Christ Superstar" von Sir Andrew Lloyd Webber und "Die Lustige Witwe" von Franz Lehár mit. Außerdem tritt Solle regelmäßig in Operettengalas, Oratorien und Konzerten auf oder bietet eigene Soloabende dar.

Im Papageno Musiktheater ist Burkhard Solle in der Rolle des Eisenstein in der "Fledermaus" oder des Orpheus in "Orpheus in der Unterwelt" zu sehen. Solle ist der erste deutsche Tenor, der alle höchst anspruchsvollen Geigen-Soli dieser Partie live auf der Bühne spielt.